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Franz Roitner

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Mexiko 2015 - Reisetagebuch meiner Rundreise mit Mextrotter

Reisekarte Mexiko

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03.10.2015: Stadtbummel durch Mexiko-Stadt

Erst gestern Abend bin ich in der Hauptstadt von Mexiko gelandet. Ich sitze in meiner Unterkunft beim Frühstück und mache Pläne für meinen ersten Tag. Morgen beginnt meine organisierte Rundreise mit Mextrotter, ich bin aber extra einen Tag früher angereist um mich auf Mexiko einzustimmen. Das Hotel Metropol liegt sehr zentral und ich mache mich nun zu Fuß auf den Weg. Gleich zwei Häuserblöcke weiter spaziere ich gemütlich durch den Alameda Central Park.

Alameda Park Alameda Park in Mexico

Wenn ich das erste Mal in einer fremden Stadt bin, dann versuche ich zuallererst immer von irgendwo einen Blick von oben auf die Stadt zu bekommen. Schon von meinem Hotelzimmer aus habe ich heute früh den Torre Latinoamericana in der Nähe gesehen. Der Blick von der Aussichtsterrasse ist gewaltig, 360° Grad Rundblick und die Stadt scheint nirgends enden zu wollen.

Mexiko-Stadt

Über 20 Millionen Einwohner leben im Großraum von Mexiko-Stadt, da wird es wohl ziemlich hektisch zugehen. Bis jetzt habe ich noch nichts davon gemerkt. Ich bin mittlerweile in der Altstadt angelangt und spaziere ziellos durch die Fußgängerzone. Es sind zwar mittlerweile unglaublich viele Leute auf der Straße, aber alle sind sehr relaxt und entspannt.

Mexikaner Mexico City

Etwas abseits der Haupt-Einkaufsstraßen mit seinen zum Teil großen Einkaufshäusern geht es noch umtriebiger zu. Verkauft wird hier einfach alles, und vieles wird direkt auf der Straße angeboten. Viele Straßen haben einen bestimmten Schwerpunkt an Waren. In einer Gasse verkaufen ausschließlich Bandagisten ihre Waren, in der nächsten wurden nur Stoffe und in der nächsten nur Werkzeuge angeboten. Eine Gegend fand ich besonders interessant, unzählig viele (ich übertreibe nicht, es waren sicher über 100) Kosmetikerinnen bieten eine Maniküre an.

Markt in Mexico City Maniküre in Mexiko

Jetzt freue ich mich schon auf mein erstes mexikanisches Essen in Mexiko. In der Stadt stehen an allen Ecken und Enden Garküchen, kleine Imbissstände und größere Restaurants. Fast überall wird ein Gericht angeboten: Tacos, und zwar in allen Variationen. Ich kann nicht widerstehen und sage nur eines: Mexiko schmeckt.

Tacos Stand Tacos

04.10.2015: Highlights und Sehenswürdigkeiten in Mexico City

Ich werde heute mit dem Minibus von der Agentur Mextrotter abgeholt. Wir sind insgesamt 8 Gäste, die bei der 13-tägigen Rundreise von Mexiko-Stadt bis Yucatán teilnehmen. Mit unserem Guide Adrian fahren wir gleich los zum Nationalmuseum für Anthropologie. Heute ist Sonntag und die Mexikaner brauchen sonntags keinen Eintritt in das Museum zu bezahlen, dementsprechend lang ist die Warteschlange. Es geht aber dann doch ziemlich schnell und schon stehe ich unter dem bekannten Sonnenstein.

Sonnenstein in Mexiko

Ich bin nicht so der Museumsfreak und stürze mich ansonsten lieber ins Stadtgetümmel. Dieses Museum ist aber ein absoluter Pflichtbesuch in Mexico City. Schon alleine wegen der Architektur des Gebäudes sollte man sich hierher auf den Weg machen.

Museum in Mexiko-Stadt Museum der Anthropologie

Wir fahren weiter zur imposanten Kathedrale im Zentrum der Stadt. Im Mittelschiff hängt eine Art Pendel von der Kuppe bis knapp über den Fußboden. Darunter ist eine Steinplatte mit Jahresmarkierungen zu sehen. Was könnte das wohl sein? Adrian löst das Rätsel für uns auf. Mexiko-Stadt wurde auf dem schlammigen Boden eines ausgetrockneten Sees errichtet.

Orgel in der Kathedrale Kathedrale in Mexiko Stadt

Moderne Messungen sprechen davon, dass die Stadt im Durchschnitt 7 cm pro Jahr sinkt, das sind in 10 Jahren rund 70 cm. Manche Regionen der Stadt sollen sogar bis zu 30 cm pro Jahr sinken. Diese Untergrundbewegungen lassen natürlich die Gebäude nicht ruhen und so hängt das Pendel ständig über einen anderen Punkt.

Kathedrale Mexico City

Wer aufmerksam durch die Stadt geht, wird daher auch immer wieder auf schiefe Gebäude stoßen. Die Kathedrale wurde übrigens ab 1573 auf den Grundfesten der alten Tempelanlagen der Azteken errichtet. Unter dem gesamten Zentrum der Stadt befinden sich noch historische Gemäuer. Zu sehen sind Überreste davon gleich hinter der Kathedrale. In der Nähe steht der Nationalpalast. Riesige Wandmalereien vom mexikanischen Künstler Diego  Rivera erzählen die Geschichte Mexikos.

Templo Mayor Nationalpalast

Zum Abschluss des heutigen Tages gehen wir noch zum Palast der schönen Künste. Gut fotografieren kann man das Gebäude (mir gefällt vor allem das gelb-orange Dach) von einem Einkaufszentrum gegenüber. Man sieht den Palast zwar nur durch die Glasscheiben, aber von einem der oberen Stockwerke habe ich einen sehr schönen Blick auf den Palast.

Palast der schönen Künste

05.10.2015: Wir besuchen die Jungfrau von Guadalupe

Abermillionen von Katholiken pilgern jährlich zur Basilika der Jungfrau von Guadalupe. Bereits im Flugzeug von Paris nach Mexiko-Stadt habe ich eine französische Pilgergruppe kennengelernt. Die Wallfahrtskirche steht heute auf unserem Reiseprogramm. Jetzt bin ich zwar kein Profipilger, und nicht einmal katholisch, aber natürlich interessiert mich dieser Ort. Ich stelle mir eine alte Kirche mit dem Marienbild in einem barocken, goldenen Rahmen vor. Und nun stehe ich hier vor diesem modernen Gebäude, sind wir hier überhaupt richtig?

Neue Basilika Mexiko City Basilika von innen

Unter dem Abbild der Maria, also mitten durch den Altarraum, aber im Kirchenraum nicht sichtbar, da eine Etage tiefer, fahre ich auf einem Rollband und fotografiere das Bildnis der Jungfrau von Guadalupe. Das Rollband dient dazu, die Pilgerströme zu organisieren und zu regulieren. Würden alle stehenbleiben und sich vor dem Bild bekreuzigen, käme es zu einem Stau. Wem die Zeit zu kurz ist, kann auf einem weiteren Band die paar Meter wieder zurückfahren.

Jungfrau von Guadalupe

Neben der neuen Basilika steht die alte Basilika. Wie in Mexico City die Kathedrale versinkt auch hier die alte Kirche. Beim Betreten der Basilika geht man die ersten fünf Meter leicht bergauf. Die Türen, die Wände, alles ist ein bisschen schief. Ich steige noch über mehrere Stufen auf eine Anhöhe hinauf, wo ich einen schönen Ausblick auf beide Gebäude und Mexiko-Stadt habe.

Glockenturm Mexiko Basilika Jungfrau von Guadalupe

05.10.2015: Teotihuacán, einst größte Stadt des alten Amerika

Teotihuacán, ich kann mir den Namen der historischen Stadt einfach nicht merken. Im Reiseprogramm habe ich davon gelesen, im Reiseführer ebenfalls und Adrian, unser Reiseleiter, hat den Namen schon mehrmals erwähnt. Teotihuacán, der Name bleibt mir nicht im Gedächtnis, der Ort aber bleibt mir unvergeßlich.

Teotihuácan

Man schätzt, dass hier auf rund 20 km² bis zu 200.000 Menschen lebten, und das in der Zeit von circa 100 Jahre vor Christus bis 550 Jahre nach Christus. Sowohl Jahreszahlen als auch Einwohnerzahlen sind nicht bestätigt. Noch immer wird geforscht und man weiß eigentlich sehr wenig über die Stadt.

Mondpyramide Teotihuacán Teotihuacán Detail

Ich spaziere durch das damalige Zentrum von Teotihuacán. An der zwei Kilometer langen Achse, auch Straße der Toten genannt, liegen rechts und links Wohn- und Tempelbauten. Überragt wird die gesamte Anlage von zwei großen Pyramiden, der Sonnen- und der Mondpyramide. Beide sind so angelegt, dass am 21.06, am Tag des Sommerbeginns, die Sonne genau gegenüber der Westachse untergeht. Man schließt daraus, dass die damaligen Einwohner hervorragendes Wissen in Astronomie hatten.

Teotihuácan in Mexiko

Die Sonne brennt heute heiß vom Himmel, aber ich lasse es mir nicht nehmen, beide Pyramiden zu besteigen. Einmal 65 Meter und einmal 45 Meter hoch. Die Mondpyramide ist zwar deutlich niedriger, die beiden Spitzen befinden sich jedoch in gleicher Seehöhe. Der Ausblick von oben ist gewaltig. Wie mag es hier vor 2000 Jahren ausgesehen haben? Es gibt viele Vermutungen und über den Niedergang der Stadt gibt es auch mehrere Theorien. Vielleicht wird man aber nie viel über diesen Ort wissen, dann bleibt diese Stadt genauso mythisch, wie ich sie heute empfinde.

Straße der Toten Teotihuacán - Straße der Toten

Ja, und so sieht der Bus aus, mit dem wir unterwegs sind:

Mextrotter Bus

06.10.2015: Puebla, Mexiko wie aus dem Bilderbuch

Wir verlassen heute die Hauptstadt von Mexiko und fahren ostwärts. Nach drei Tagen in Mexico City freue ich mich schon das Land außerhalb der Stadt kennenzulernen. Der Tag beginnt gleich mit einem Highlight. Popocatépetl heißt der über 5400 Meter hohe Vulkan, der Mexiko-Stadt ständig bedroht. Die Millionenstadt ist nur 80 Kilometer entfernt und immer wieder stößt der Popocatépetl Rauch- und Aschewolken aus. Ein Ausbruck hätte fatale Folgen. Nur 18 Kilometer Luftlinie davon entfernt steht der Berg Iztaccihuatl. Beide Gipfel sind mit Schnee bedeckt und bieten mir ein schönes Fotomotiv.

Popocatépetl Vulkane in Mexiko

Beide Vulkane liegen in Sichtweite der Stadt Puebla. Schon bei der Einfahrt in die Innenstadt fallen mir die schönen, zum Teil mit Palmen gesäumten Hausalleen auf. Puebla scheint eine wohlhabende Stadt zu sein. Der Eindruck bestätigt sich, je weiter ich ins Zentrum komme. Vom Hauptplatz ausgehend mache ich einen Rundgang durch die Stadt.

Puebla Strasse Kirche in Puebla

In der Fußgängerzone weiß ich gar nicht ob ich links oder rechts sehen soll. Meine Eindrücke überschlagen sich. Die bunten Hausfassaden sind oft mit Kacheln verziert. Die Bäume schützen mich vor der intensiven Sonnenstrahlen. Auf über 2000 Meter darf man die Sonne nicht unterschätzen und das habe ich gestern am eigenen Leib erfahren.

Puebla in Mexiko

Bei einem Straßenstand bestelle ich mir mein Mittagessen. Mein Spanisch ist nicht besonders gut, aber mit Fingersprache und viel Lachen auf beiden Seiten einigen wir uns auf Chalupas mit Salsa-Sauce und Hühnerfleisch. Das Gericht wird frisch vor mir zubereitet und es schmeckt, und zwar ziemlich lecker.

Straßenküche in Mexiko Mexikanisch Essen

Rundum zufrieden gehe ich noch planlos durch die Gassen und entdecke wunderschöne Innenhöfe, beeindruckende Fassaden und viele Geschäfte mit Antiquitäten und Süßigkeiten. Puebla ist eine Stadt wie aus dem Bilderbuch. Hier werden wohl die Fotos für Mexikos Werbeprospekte und -plakate gemacht. In dieser charmanten Stadt könnte ich noch ein paar Tage bleiben.

Skulptur in Puebla Mexiko - Puebla

07.10.2015: Die Zapotekenstadt Monte Albán

Die Straße führt heute früh ganz hinauf auf einen Hügel am Rande der Stadt Oaxaca. Von hier aus habe ich einen Traumblick auf die Stadt und die Umgebung.  Die Zapoteken mochten vor über 2500 Jahren ebenfalls schon diesen schönen Platz und errichteten hier ihr politisches und religiöses Zentrum. Von hier aus regierten sie während ihrer Blütezeit einen großen Teil von Südwest-Mexiko.

Monte Alban, Mexiko

Ich wandle auf den Spuren der Zapoteken und besichtige Gräber,  einen Ballspielplatz und Tempelpyramiden. Als im 19. Jahrhundert diese Stätte entdeckt wurde, waren die Gebäude komplett überwachsen und man konnte nur die Umrisse der alten Mauern erkennen.

Monte Alban Ballspielplatz Schmetterling in Mexiko

Auch heute liegt vieles unter der Erdoberfläche verborgen. Die Ausgrabungen dauern hier und in der gesamten Umgebung noch an. Einen besonderen Fund gab es hier im Jahr 1932. In einem Grab (Nummer 7) fanden die Archäologen über 200 Gegenstände aus verschiedenen wertvollen Materialien wie Gold, Jade, Silber, Alabaster, Perlen und Bernstein. Die wertvollen Stücke aus Gold (Armbänder, Masken) wiegen insgesamt 7 kg.

Monte Alban

Die Funde aus Grab Nr. 7 bestaune ich am Nachmittag im Museum in der Stadt Oaxaca. Es gibt einen eigenen Raum für die Grabbeigaben. Der Brustschmuck auf dem Foto ist aus purem Gold gemacht und stellt den Windgott Ehécatl dar. Beeindruckt bin ich aber auch von dem Ausstellungsort, dass sich im ehemaligen Santo-Domingo Kloster befindet.

Oaxaca Museum Oaxaca

07.10.2015: Marktspaziergang in Oaxaca

Märkte haben immer eine magische Anziehungskraft für mich. Natürlich lasse ich mir in meiner freien Zeit am Nachmittag die Markthalle und Straßenstände nicht entgehen.

Markt in Oaxaca Pfefferoni in MexikoObstmarkt Heuschrecken Meeresfrüchte in Mexiko GemüsemarktObst in Oaxaca Markthalle in Oaxaca

08.10.2015: Mexikos Nationalschnaps – der Mezcal oder Tequila

Einer der bekanntesten Exportartikel Mexikos ist der Agavenschnaps. In der Umgebung von Oaxaca weisen große Werbetafeln auf die Mezcal-Brennereien hin. Touristen sind natürlich herzlich willkommen und die Brennereien, mit Verkostungs-und Kaufmöglichkeiten zielen genau auf uns ab. Normalerweise vermeide ich solche Verkaufsorte, aber natürlich möchte ich wissen, wie es in einer solchen Schnapsbrennerei aussieht.

Mezcal Brennerei Agaven

Die kurze Einführung in die Agavenschnapsproduktion erweist sich als sehr interessant. Hier wird wirklich gebrannt und die unterschiedlichen Endprodukte darf ich mit Salz, Zitrone, Chilli und Würmern verkosten.

Mezcalbrennerei Mezcal Beilagen

Ja und was ist nun der Unterschied zwischen Mezcal oder Tequila? Beide Getränke werden aus Agaven gebrannt. Tequila ist eine reine Herkunftsbezeichnung für den Mezcal, der aus der Region um die Stadt Tequila kommt. Obwohl ich mehrere Mezcal Sorten probiere, bleibe ich dem schottischen Whisky treu, der mich als Medizin immer auf meinen Reisen begleitet.

Mezcal Verkostung Mezcal Produktion

08.10.2015: Mitla – ein weiteres Zentrum der Zapotekenkultur

Gestern bestaunte ich die alte Zapotekenstadt Monte Albán, die rund um 750 n. Chr. verlassen wurde. Mitla wurde als neues Machtzentrum der Zapoteken erkoren. Ich stehe vor dem „Palast der Säulen“, einem der wenigen Bauwerke, das die Jahrhunderte überstanden hat.

Mitla in Mexiko

Sofort fallen mir die schönen Steinverzierungen an den Palastwänden auf. Kleine Steinteile wurden aufeinandergeschichtet, kunstvolle Mosaike entstanden, die sich wie Bänder um die Mauern schlingen. Unser Guide Adrian erzählt uns Hypothesen über die mögliche Bedeutung der Muster. Ich mache mir meine eigene Theorie und denke mir, die Gestalter hatten einfach Sinn für Ästhetik und freuten sich an schönen Mustern.

Mitla Wandverzierungen Mitla Mosaik

In Mitla gibt es zwei Grabstätten zum Besichtigen. Ein paar Stufen geht es hinunter, dann krieche ich in gebückter Haltung durch den sehr niedrigen Gang. Mit jedem Schritt steigt die Luftfeuchtigkeit im engen Gang an. Endlich bin ich am Ende bei der Grabkammer angelangt. Es ist heiß und die Luftfeuchtigkeit erinnert an ein Dampfbad. Aber meine Mühen haben sich gelohnt. Die Grabanlage ist kreuzförmig angelegt und die schön behauenen Steinblöcke sind Zeuge davon, dass hier Menschen der obersten Schicht begraben wurden.

Mitla Grabkammer Mitla Kirche

09.10.2015: Bootsfahrt durch den Sumidero Canyon

Direkt neben der Einstiegsstelle zum Boot hängen hunderte rote Schwimmwesten. Ich suche mir eine passende aus und warte bis sich genügend Passagiere für die nächste Abfahrt gesammelt haben. Es hat über 30°C und die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Mit der Schwimmweste ist es kaum auszuhalten.

Canón del Sumidero

Endlich geht es los. Der Fahrtwind macht den Aufenthalt auf dem Schnellboot angenehm. Meinen Sonnenhut klemme ich zwischen die Knie, ansonsten hätte ihn der Wind schon davon getragen. Nach ein paar Fahrminuten stoppt das Boot. Am Ufer sehe ich Kormorane, die ihre Flügel zum Trocknen ausbreiten, daneben stehen weiße Reiher. Pelikane sitzen weiter oben auf den Ästen oder kreisen über das Wasser.

Pelikan im Sumidero Canyon Kormoran in Mexiko

Die Fahrt führt tiefer in den Sumidero Canyon hinein. Die Felsen steigen links und rechts bis zu tausend Meter fast senkrecht empor. Die Regenzeit ist  zu Ende, aber einige Wasserfälle führen noch etwas Wasser.

Sumidero Canyon

Der Bootsführer stoppt wieder und steuert ans Ufer, nach einigen Augenblicken erkenne ich auch den Grund. Drei große Krokodile und ein kleineres sonnen sich am Ufer. Gut getarnt und ganz harmlos liegen sie wie erstarrt auf der braunen Erde.

Bootsfahrt Sumidero Canyon Krokodil in Mexiko

Nach rund einer Stunde Fahrzeit und ein paar Fotostopps erreichen wir nach 21 Kilometer die Staumauer. Wir befinden uns nämlich auf dem größten Stausee und beim größten Wasserkraftwerk von Mexiko. Unter uns, tief im Wasser, befand sich früher ein Dorf. Heute liefert dieser Ort rund 11% des mexikanischen Strombedarfes. Wir flitzen nun wieder zurück zum Startpunkt. Gerne wäre ich hier etwas gemütlicher über das Wasser geschippert und hätte die Natur in Ruhe genossen. Dieser  Canyon ist echt beeindruckend.

Boot im Sumidero Canyon Stausee in Mexiko

10.10.2015: Schamanenheilung in der Kirche von San Juan Chamula

Ich stehe in der Kirche von San Juan Chamula. Der Fußboden ist mit Piniennadeln bedeckt. Der Duft von Weihrauch liegt in der Luft. Dazu mischt sich der Wachsgeruch der unzähligen Kerzen. Es sind bestimmt tausende Flammen, die das Kirchenschiff erhellen. Kirchenbänke fehlen komplett.

Kleine Gruppen von Menschen sitzen am Fußboden, Familien mit Kindern, aber auch einzelne Personen. Vor Ihnen werden dünne Kerzen in verschiedenen Farben aufgereiht und angezündet. Bei jeder Menschengruppe sitzt ein Schamane, der für das Ritual zuständig ist.

San Juan Chamula

Die Kirche ist ein Ort, wo die indigenen Maya Heilung von Krankheiten suchen. Ein Schamane hält ein Huhn in der Hand und kreist damit um einen „Patienten“. Überall höre ich das Gemurmel der Schamanen, welche die Geister aus den Körpern austreiben. Der krankmachende Geist wird  auf das Huhn übertragen. Am Ende des Rituals wird dem Huhn mit einem kräftigen Zug das Genick gebrochen. Eine sehr  mystische Stimmung herrscht in der Kirche.

Wobei Kirche? Einen katholischen Priester sucht man hier vergebens. Die Mayas haben zwar Elemente des Christentums übernommen, leben aber noch ihren alten Glauben. Fotografieren ist verboten, und das finde ich gut so. Fotografierende Touristen würden die Menschen stören. Ich stelle mir gerade vor wie eine chinesische Reisegruppe in Wien in ein Krankenhaus kommt und in den Behandlungsräumen fotografiert, das geht gar nicht.

San Juan Chamula in Mexiko Mayas in Mexiko

Mit diesen Eindrücken komme ich nach rund einer halben Stunde aus der Kirche von San Jan Chamula. Auf dem Hauptplatz davor findet heute ein  Markt statt. Hier lebt fast ausschließlich die indigene Maya Bevölkerung. Alle Frauen tragen schwarze Röcke aus Schaffell und haben ein buntes Oberteil. Männer tragen das schwarze Fell über den Oberkörper. Die Durchschnittsgröße der Mayas schätze ich auf 140 cm, ich komme mir wie ein Riese vor.

Maya Bevölkerung in Mexiko

Das Angebot auf dem Markt ist reichlich. Obst, Gemüse, Wolle, Kleidung und vieles mehr wird hier angeboten. Ich setze mich an den Rand des Marktplatzes und beobachte das Treiben an den Marktständen.

Markt in San Juan San Juan Markt

11.10.2015: Tag der Wasserfälle in Mexiko

Wir besuchten heute zwei Wasserfälle in Mexiko. Weitere Kommentare dazu kann ich mir, so glaube ich, sparen 😉

Wasserfall Aqua Azul:

Agua Azul in MexikoMexiko Aqua Azul Wasserfall in Mexiko

Wasserfall Misol-Ha:

Wasserfall in MexikoMisol Ha Wasserfall Regenwald

12.10.2015: Palenque, die historische Mayastadt im Dschungel

Wir haben gestern die mexikanische Hochebene hinter uns gelassen und befinden uns ab jetzt in tieferen Lagen. Dementsprechend sind die Temperaturen gestiegen. Frühmorgens ist es schon schwülwarm. Bei unserer Ankunft am Parkplatz der historischen Mayastadt Palenque überfallen uns schon die fliegenden Händler mit Mückensprays. War es auf der bisherigen Reise mehr oder weniger Insektenfrei, so sollte sich  das ändern. Gut mit Sonnenmilch und Insektenspray eingecremt gehe ich  durch das Eintrittstor zu den Ruinen von Palenque.

Mayastaette in Palenque Mexiko Palenque

Die üppige Vegetation verdeckt die alten Ruinen. Mit jedem weiteren Schritt kommen die Tempel besser zum Vorschein, und nun stehe ich vor den bekannten Tempelpyramiden. Es ist wieder so ein Moment, wo einem der Atem wegbleibt. Die gesamte tropische Kulisse mit den alten Bauwerken  ist sehr eindrucksvoll.

Palenque

Einen noch besseren Ausblick habe ich vom Tempel des Kreuzes. Hier kann ich auch den Palast mit seinem Turm gut ausmachen. Der Turm diente früher wahrscheinlich als Sternwarte. Eine Gruppe der Mayas siedelte sich rund 100 Jahre n. Chr. hier an. Um das Jahr 700 n. Chr. dürfte die Stadt ihren Höhepunkt erreicht haben. Zu sehen sind heute nur mehr rund 50 Gebäude, Palenque dürfte aber in früheren Zeiten rund 10 Mal so groß gewesen sein.

Palast von Palenque Mayatempel in Palenque

Der Weg führt mich entlang eines kleinen Flusses hinunter zum 2. Eingangstor der Anlage. An einer Stelle führt der Weg über eine Hängebrücke. Hier fließt das Wasser über Kaskaden. Reste der historischen Dschungelstadt sind heute von Moos überzogen. Große alte Bäume stehen auf den alten Gemäuern, dicke Baumwurzeln schlingen sich über die Steinmauern. Der Anblick erinnert mich an die berühmten Khmer Tempel  in Kambodscha.

Wasserfall Palenque Dschungeltempel in Mexiko

Um 800 n.Chr. etwa gaben die Maya die Stadt auf. Der Grund für das Verlassen ist bis heute noch nicht wirklich bekannt. Man vermutet, dass aufgrund von Trockenperioden die Menschen in der Stadt nicht mehr ernährt werden konnten und eine  Hungersnot die Bewohner zwang aufs Land zu ziehen. Dieses Schicksal teilte  man sich höchstwahrscheinlich auch mit anderen Mayagruppen im heutigen Mexiko.

Palenque in Mexiko

13.10.2015: Morgenspaziergang durch die alte Hafenstadt Campeche

Gestern sind wir aufgrund einer Straßensperre (Mexikos Lehrer streiken wieder einmal und blockierten Straßen im ganzen Land) sehr spät im Hotel in Campeche angekommen. Eigentlich wollte ich noch am Abend die Gassen von Campeche erkunden, aber ich war dann doch zu müde. Aufgefallen ist mir bei der nächtlichen Ankunft bereits eine Mauer, welche die Stadt umgibt. Die Stadtentdeckung starten wir also früh morgens.

Campeche Campeche Mexiko

Um 1540 entstand also hier die  spanische Siedlung Campeche aus einem alten Maya-Fischerdorf. In Folge wurde die Stadt wichtigster Handelshafen der Halbinsel Yucatán. Der Handel brachte Reichtum, und dieser wiederrum lockte Piraten nach Campeche. Immer wieder kam es hier zu Plünderungen und so entschloss man sich, eine Stadtmauer zu errichten. Diese umschließt die Stadt zwar heute nicht mehr zur Gänze, aber sie umgibt noch einen Teil der Altstadt, welches UNESCO Weltkulturerbe ist.

Calle 59 in Campeche Stadtmauer von Campeche

Ich besuche die Kathedrale im Zentrum der Stadt und wir spazieren dann über die Calle 59 vom Stadttor am Meer zum zweiten Stadttor, welches sich in Richtung Landesinnere befindet. Diese Straße ist Fußgängerzone und wo früher Autos durch die Stadt fuhren, stehen heute verschiedene Skulpturen.

Kathedrale in Campeche Reisedoktor in Campeche

Noch etwas prägt das Straßenbild von Campeche und eigentliche alle Orte und Städte, die ich bisher besuchte:  der VW Käfer. Kindheitserinnerungen werden wach, denn der VW Käfer war für mich das erste Auto, das ich am Schoß meiner Mutter auf meinem elterlichen Bauernhof lenken durfte.

VW Käfer

Der klassische VW Käfer ist im Süden Mexikos sehr präsent, er wurde in der mexikanischen Stadt Puebla bis ins Jahr 2003 gebaut. Wer kann sich nicht an das typische Rauschen des Motors erinnern?  Bunt sind sie in Mexiko, in allen Farben kurven sie durch die Straßen der Städte. Ach, früher baute man eben noch schöne Autos.

VW Käfer in Mexiko Mexiko VW Käfer

 13.10.2015: Mayakultur auf der Halbinsel Yucatán

Heute steht ein weiteres Highlight auf der Mextrotter-Tour auf dem Programm, die alte Mayastätte Uxmal. Auf dem Weg dorthin, sozusagen als Einstimmung auf die Mayakultur, halten wir bei einer indigenen Mayafamilie. Reisegruppen, auch wenn sie sehr klein sind, die bei „Einheimischen“ einen Stopp einlegen, um die Lebensweise kennenzulernen, sehe ich immer misstrausich  entgegen. Ich habe da schon viele schlechte Erfahrungen gemacht, denn oft sind das dann nur Herzeigewohnungen für Touristengruppen, wo Souvenirs verkauft werden.

Maya Haus Maya Wohnung

Mit etwas Skepsis betrete ich das alte, mit Palmenblätter bedeckte Lehmhaus. Der Raum hat zwei, gegenüberliegende Türen, dazwischen ist eine große Hängematte angebracht. An den Wänden hängen Fotos der Familie. Auffallend ist ein kleiner Altar, eine Mischung aus Gegenständen der Mayakultur und des Christentums. Hernan, der Hausherr, erzählt von der Bauweise der Häuser und zeigt, was in seinem Garten so wächst, Erdnüsse zum Beispiel. Der Besuch erweist sich als höchstinteressant und für ein wenig Trinkgeld reisen wir auch schon wieder weiter.

Maya

Tagesziel von heute ist Uxmal, eine der bedeutendsten Mayastätten auf der Yucatán-Halbinsel. Wieder stehe ich heute vor einer gewaltigen, fast 40 Meter hohen Pyramide. Angeblich wurde sie in nur einem Tag errichtet, aber das ist eine Legende und darum nennt man dieses Bauwerk auch Pyramide des Zauberers.

Uxmal Pyramide des Zauberers

Mayapyramiden habe ich auf der Reise schon einige gesehen, und jede ist wieder faszinierend anders und schön. Meine Aufmerksamkeit bei der Führung  mit einem „echten Maya“, so wie der örtliche Guide immer wieder betont, wird aber immer wieder abgelenkt. Auf den Steinen sitzen immer wieder Leguane. Gut getarnt, und meist ohne sich zu bewegen, sitzen die kleinen Drachen zwischen den historischen Stätten und geben dem gesamten Ambiente einen noch mystischeren Anklang.

Leguan in Mexiko Leguan in Uxmal

Als besonders sehenswert in Uxmal finde ich die aufwändig verzierten Gesimse  und Ornamente. Gut zu sehen sind diese vor allem im „“Nonnen-Viereck“. Dies ist ein Platz, der auf allen vier Seiten mit langgezogenen Gebäuden umgeben ist. Nonnen gab es hier aber zu Mayazeiten sicher nicht. Der Name kommt von europäischen Missionaren, denen die Anlage wie eine Klosteranlage vorkam.

Uxmal in Mexiko Nonnen-Viereck in Uxmal

14.10.2015: Bootsfahrt im Naturreservat von Celestún

Die Mexikaner habe ich die letzten 12 Tage als gemütliche, freundliche und sehr entspannte Menschen kennengelernt. Ich habe mich vom ersten Tag an wohlgefühlt. Steuert ein Mexikaner ein Boot, dann ist es aus mit dem langsamen, gemächlichen Leben, das habe ich schon bei meiner Bootsfahrt vor ein paar Tagen in der Schlucht von Sumidero erfahren.

Bootsfahrt Celestún

Heute Morgen starten wir mit einem kleinen Boot in Celestún.  Schon von weitem sehe ich einen Kormoran und drei Flamingos. Unser Bootsführer Felipe (seinen Name hat er auf dem Unterarm tätowiert) hat aber ein anderes Ziel. Wir rasen über die Lagune und steuern auf eine größere Gruppe von Flamingos zu. Im Frühjahr soll es hier tausende davon geben. Jetzt im Oktober sind nur wenige zu beobachten.

Vögel in Celestún Celestún Bootsfahrt

Felipe stoppt und ich habe Zeit zum Fotografieren. Jetzt hätte ich gerne meine Spiegelreflexkamera mit Teleobjektiv dabei. Aus praktischen Gründen bin ich hier in Mexiko nur mit meiner Kompaktkamera unterwegs. Mir gelingen aber dann doch ein paar akzeptable Schnappschüsse der rosa Vögel.

Flamingos in Mexiko

Das Boot startet wieder und mit Vollgas rauschen wir über das Wasser. Die Geschwindigkeit ist zwar nicht gefährlich hoch, man muss als keine Angst haben, aber gemütlich übers Wasser schippern wäre mir lieber. Ein Fischer zeigt uns bei der Weiterfahrt mit Stolz seinen Fang, Zwölf Exemplare hat er heute schon gefangen. Wir stoppen noch 2-3 Mal um Kormorane, Pelikane, Möwen oder andere Vögel zu fotografieren. Nach rund 90 Minuten geht´s auch schon wieder zurück zum Ausgangspunkt und die Bootsfahrt ist beendet.

Fischer in Celestún Naturreservat Celestún

Viel ruhiger geht es dann am nahen Strand von Celestún zu. Hier ist jetzt Zeit für ein Bad im warmen Golf von Mexico.

Sandstrand in Mexiko

Danach gibt’s Fisch und frische Meeresfrüchte zum Mittagessen. Der Kellner ist so freundlich und präsentiert uns einen Teil seines Angebotes. Mit den Füssen im warmen Sand schmeckt mir mein Oktopus gleich doppelt so gut.

Meeresfrüchte in Mexiko Restaurant am Strand

15.10.2015: Chichén Itzá – Mayastätte auf der Halbinsel Yucatán

Ich habe auf meiner bisherigen Rundreise schon einige Mayastätten gesehen. Heute steht eine der bekanntesten auf dem Reiseprogramm, Chichén Itzá. Der große Parkplatz lässt schon erahnen, dass sich hier viel mehr Besucher aufhalten als bei den bisherigen Stopps. Einige große Reisebusse haben schon Touristen abgeliefert. Mit Flip-Flops und Hot Pants marschieren sie bei den fliegenden Händlern, die lautstark Sonnenhüte anbieten, vorbei.

Mexiko, Chichén Itzá Verkaufsstände

Chichén Itzá wird von vielen Mexikourlaubern, die in den großen Strandhotels von Cancún wohnen, besucht. Auch innerhalb der Anlage dieser alten Mayastätte geht es geschäftig zu. Die Wege werden von unzähligen Verkaufsständen flankiert, die Schnitzereien, T-Shirts, Hängematten und sonstiges Schnick-Schnack anbieten. Soweit zu meinem ersten Eindruck. Es muss wohl einen guten Grund geben um einen Strandtag zu opfern und die lange Busanreise in Kauf zu nehmen.

Chichén Itzá

Chichén Itzá, schon der Name klingt magisch.  Chichén Itzá, ich lasse mir den Namen immer wieder auf der Zunge zergehen. Gleich nach dem Eingang blicke ich auf die große Kukulkán-Pyramide, ein großartiges über 1000 Jahre altes Bauwerk. Die Pyramide und alle anderen Gebäude waren ursprünglich mit Putz verkleidet und leuchteten in roten und blauen Farbtönen. Im Buchgeschäft am Eingang gibt es übrigens auch einige deutschsprachige Reiseführer mit alten Fotos der Anlage und mit Grafiken, wie der Ort ursprünglich aussah.

Chichén Itzá, Yucatán Chichén Itzá Mexiko

Interessant ist an dieser Stätte auch der Tempel der Krieger.  Davor liegt der Platz der tausend Säulen. Ursprünglich gab es ein Dach darüber und der Platz war sicher eine eindrucksvolle Säulenhalle. Es ist Mitte Oktober und die Regenzeit ist noch nicht ganz vorbei. Die bisherige Reise verlief eigentlich fast trocken und wir hatten bei den Besichtigungen immer Traumwetter. Jetzt beginnt es zu regnen und die Besuchermassen strömen in Richtung Ausgang. Warum verkaufen die vielen Händler eigentlich keine Regenschirme? Sie würden jetzt sicher ein gutes Geschäft machen.

Chichén Itzá Relief Platz der tausend Säulen

15.10.2015: Direkt an der Karibikküste – die Mayastätte Tulum

Der letzte Tag meiner Mexikoreise ist angebrochen. Ich bin von den Eindrücken der letzten zwei Wochen schon ziemlich gesättigt. Ich habe unglaublich viel gesehen und erlebt. Von Tag zu Tag war ich mehr vom Reiseland Mexiko begeistert. Mayastätten habe ich auch einige besucht, ein jede hat ihre Besonderheit und ihren eigenen Reiz. Jetzt stehe ich schon etwas müde vor dem Eingang der Mayastätte von Tulum.

Tulum Yucatán Klippen bei Tulum

Die Lage direkt am Meer ist herrlich.  Tulum wurde im Vergleich zu anderen Mayastätten sehr spät errichtet und war noch bis zur Ankunft der Spanier Anfang des 16.  Jahrhunderts bewohnt. Ich genieße den Ausblick auf das Meer und denke an meine Reise zurück.

Mexiko, Tulum

Mexiko, ich habe dich unterschätzt. Du bist vielfältiger, schöner und spannender als ich dachte. Ich möchte dich noch viel besser kennenlernen.  Mexiko, hasta luego!

Sachliche Informationen zu den Reisezielen wurden aus folgenden Reiseführern entnommen:

  • Mexiko Süden, Reise Know-How Verlag
  • Mexiko, Dorling Kindersley Verlag

Diese MEXIKO RUNDREISE wurde von MexTROTTER aus der Welt von TROTTERmundo unterstützt. Vielen Dank.

Mextrotter