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Franz Roitner

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Sulawesi Rundreise 2014 - Reisetagebuch und Reisebericht

Reisekarte Sulawesi

01.06.2014: Hello Mister,  can we take a photo?

Nach einer langen Anreise über Dubai und Jakarta bin ich erst seit etwa zwei Stunden in der größten Stadt auf der Insel Sulawesi. Mein Hotel in Makassar liegt direkt am Meer, ich genieße gleich mein erstes indonesisches Bier auf der Terrasse.

Hotel in Makassar

In der Nähe des Hotels besuche ich das Fort Rotterdam. Rotterdam deshalb, da die Niederländer diese Festung im 17. Jahrhundert eroberten. Plötzlich beginnt es zu schütten. Ich setze mich unter die Arkaden und beobachte die zahlreichen Frösche, die durch das Fort hüpfen. Schnecken ziehen ihre Bahnen. Jetzt haben sie das Kommando übernommen.

Makassar Fort Rotterdam

Viele Jugendliche bitten mich um ein Foto, ich bin noch etwas verunsichert, was die Intention der Jugendlichen ist. „Hello Mister, can we take a photo?“. Je öfter ich gefragt werde, ob sie sich mit mir fotografieren lassen dürfen, umso mehr verstehe ich, dass die Jugendlichen tatsächlich eine Freude haben, wenn sie gemeinsam mit einer Langnase auf einem Fotos abgebildet sind. Nach wenigen Stunden auf der Insel bin ich wahrscheinlich schon ein Star auf sämtlichen Social Media Kanälen der indonesischen Studenten.

Fototermin Makassar Fort Rotterdam Makassar

Am Abend setze ich mich aus Bequemlichkeit und weil es stark regnet in das Hotelrestaurant. Ein typischer Alleinunterhalter mit Glitzerjacke bringt gerade sein Keyboard in Position. Die Chicken Satay schmecken langweilig und das Bier ist extrem überteuert. Als sich dann noch über mir der Deckenventilator zu drehen beginnt und ich mir schon ausmale, dass ich morgen ein Halstuch aufgrund der Verkühlung tragen muss, verlange ich die Rechnung.

Speisekarte Garküche

Der Regen hat aufgehört und ich spaziere hungrig durch die Strassen von Makassar. Aus den Garküchen duftet es fantastisch und hier am Hafen sollte es frischen Fisch geben.  Die Speisekarte kann ich nicht entziffern, aber die geschäftstüchtige Chefin weist mich in die Küche und zeigt mir frische Fische, die auf Eisblöcken gelagert werden. 20 Minuten später genieße ich feinsten Fisch mit selbstgemachten Goreng und Reis. Besteck gibt es keines, ich schaue neugierig zu den anderen Gästen, ok ich verstehe, hier isst man mit den Fingern.

Abendessen in Makassar

02.06.2014: Auf dem Fischmarkt in Makassar

Hello Mister, hello Mister, so beginnt auch mein zweiter Tag auf Sulawesi. Um 6 Uhr früh bin ich auf dem Fischmarkt der Stadt. Eine Menschenmenge tummelt sich in einer kleinen Halle. Ich erwecke großes Aufsehen. Nicht nur, weil ich mit meinen 176 cm mindestens um einen Kopf größer bin als die Fischer, Händler und Käufer.

Fischmarkt in Makassar Sulawesi Fischmarkt

Die Männer fordern mich richtig dazu auf ein Foto von ihnen zu machen. So etwas habe  ich noch nie erlebt. Normalerweise sind Fotoapparate von Touristen auf Märkten eher unerwünscht. Es kommt auch keiner auf die Idee Geld dafür zu verlangen. Sie freuen sich darüber, dass ein Westler auf sie aufmerksam geworden ist. Viele Reisende hat es hierher wohl noch nicht verschlagen.

Fischerboote Sulawesi

Ein Mann winkt mir zu. Ich soll in eine kleine Halle, die am Rand des Marktes steht, kommen. Es ist Obama, der Eismacher, der mir freudig seine Eismaschinerie zeigt. Ich war schon auf vielen Fischmärkten, im Oman, in Japan, in Bahrain, in Norwegen, auf Grönland oder sonstwo. Normalerweise ist man als fotografierender Tourist nur im Weg, oder oft kein gerne gesehener Gast. Hier in Makassar ist alles anders.

Eismacher am Fischmarkt Fischmarkt Sulawesi

03.06.2014: Bantimurung Bulusaraung Nationalpark in Sulawesi

Hello Mr, can we take a photo, so geht’s es auch nächsten Tag weiter. Am 1. Tag sollte ich immer gemeinsam auf dem Foto sein, gestern musste ich die Fischer mit ihren Fängen fotografieren und heute fragt man mich andauernd, ob sie mich fotografieren dürfen. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und lächle wie ein Hollywoodstar in die Kameras.

Ich bin heute früh mit einem Taxi in Richtung Norden aufgebrochen und spaziere durch den Bantimurung Bulusaraung Nationalpark. Steile Felswände aus Kalk, eine Tropfsteinhöhle und ein Wasserfall erwarten mich laut Reiseführer.

Schmetterling Sulaswesi Kinder in Sulawesi

Unzählige Schmetterlinge in den verschiedensten Farben leben in den Kalksteinfelsen und schwirren um mich herum. Sie zu fotografieren ist sehr schwierig, zumal ich auf dieser Reise nur meine kleine Kompaktkamera dabei habe.

Sulawesi Wasserfall

Am Eingang der rund 100 Meter tiefen Höhle steht ein junger Mann, der mit mir ein Gespräch über die Höhle beginnt. Eigentlich dachte ich, er sei ebenfalls ein Besucher, so wie ich. Im nächsten Augenblick packt er aber eine Taschenlampe aus seinem Rucksack und fragt vorsichtig und höflich, ob er mich durch die Höhle führen darf.

Ich habe keine Lampe dabei, so kann ich dem Vorschlag etwas abgewinnen und frage nach dem Preis für diese private Führung. „You can give me after, what you want, I want to practice my english“, sagt Mr.XY (ich bin leider nicht gut im Namen merken und möchte jetzt auch keinen erfinden ;-). Die Höhle ist zwar nicht sonderlich spektakulär, aber die Spinnen und Fledermäuse machen sie sehr lebendig.

Bantimurung Nationalpark Spinne in Sulawesi

03.06.2014: Bootsfahrt auf dem Danau Tempe in Sengkang

Nach fünf Stunden Fahrzeit komme ich mit meinem Taxi in Sengkang an. Englisch wird in Sulawesi nur sehr wenig und wenn, dann sehr schlecht gesprochen. Ich versuche an der Rezeption Infos für eine Bootsfahrt auf dem Danau Tempe zu bekommen.  Ein Bekannter der Rezeptionistin wird organisiert und 20 Minuten später sitze ich in einem traditionellen Langboot.

Lake Tempe Sulawesi

Vorbei an Stelzenhäusern fahren wir hinaus auf den See. Über 300 Familien leben hier ganzjährig auf Booten. Sie pflanzen direkt in das seichte Gewässer Mais und Reis und verdienen etwas Geld mit Fischfang. Wir stoppen an einem der Hausboote und ich begutachte den Fang von heute.

Bootshäuser in Sulawesi Fischer am Lake Tempe

Zum Sonnenuntergang kehren wir zurück an den Steg und machen noch einen Umweg durch Wasserstrassen, wo mir zugewinkt und zugelacht wird. Die Menschen freuen sich, eine Langnase mit heller Haut zu sehen.

Sengkang Stelzenhaeuser Kinder in Sengkang

05.05.2014: Ankunft in der Region Tana Toraja

Über die Hotelrezeption organisiere ich mir einen Guide für die nächsten drei Tage. Astor kommt am Abend ins Hotel in Rantepao und wir besprechen das Programm und den Preis für die dreitägige Tour.

Rantepao Guide in Rantepao

Die Region Tana Toraja ist für die tagelangen Begräbniszeremonien bekannt und so hoffe ich insgeheim, dass es hier in den nächsten Tagen irgendwo eine Bestattung gibt. Etwas eigenartig ist der Gedanke schon, ein Begräbnis als Touristenattraktion. Das Verdrängen von Tod ist Teil der europäischen Kultur, in dieser Region, wo ich gerade zu Gast bin, werden Begräbnisse gefeiert und ausdrücklich Touristen eingeladen. Je mehr Besucher bei einem Begräbnis eintreffen, umso mehr steigt das Ansehen des Verstorbenen. Astor meint, ich hätte Glück. Er kenne eine Familie, die soeben ein Begräbnis vorbereitet.

Lemu, Tana Toraja, Sulawesi

Zuerst geht es gemeinsam nach Lemo. Schon von weitem sehe ich eine steile Felsenwand. In den Felsen sind Gräber gehauen. Vor den Grabeingängen stehen oft Tau-Tau Figuren. Dies sind Holzfiguren, die nach dem Abbild des Verstorbenen geschnitzt werden. Diese stehen dann vor den eigenen Gräbern. Der Weg führt entlang an weiteren Felsen, wo sich alte Grabkammern befinden. Die Holztüren sind schon oft vermodert und die Knochen der Verstorbenen sind zu sehen.

Tau Tau Figuren Tau Tau

Jetzt besuchen wir eine Höhle, wo einfach die Särge kreuz und quer und übereinander gestapelt sind. Dazwischen liegen Totenschädel und weiter Knochen. Ich gehe mit etwas weichen Knie zwischen den Särgen herum. Die Menschen haben hier einen komplett anderen Zugang zum Tod.

Gräber in Tana Toraja Skelette

05.06.2014: Begräbniszeremonie in Tana Toraja – Tag 1

Mit einem etwas eigenartigen Gefühl gehe ich mit Astor zum Haus des Verstorbenen. Aufwändig wurden in den letzten Wochen mit Bambusstämmen überdachte Sitzgelegenheiten errichtet. Die Kojen sind nummeriert und für jede Familie, die an den Feierlichkeiten teilnimmt, ist ein Platz reserviert. Wir nehmen bei der Nichte des Verstorbenen Platz. Aus dem Lautsprecher tönt laute Musik, die Stimmung ist fröhlich. Es wird gelacht und viel geraucht. Als Gastgeschenk überreiche ich an die Nichte eine Stange Zigaretten. Ich erhalte stark gesüßten Tee und gebackene Bananen zum Naschen.

Tana Toraja Haus Schwein Sulawesi

Etwa 400 bis 500 Gäste haben sich bis jetzt eingefunden. Am frühen Morgen wurden bereits ein Büffel und mehrere Schwein geschlachtet. Das Büffelfleisch köchelt in einem Kessel vor sich hin, das Schweinefleisch wurde in Bambusrohre gefüllt und über offenem Feuer gegart. Ich bekomme gedämpften Reis und Büffelfleisch zu essen. Auch hier isst man traditionell einfach mit den Fingern. Der Geschmack erinnert mich an das gekochte Rindfleisch, dass es bei uns zuhause üblicherweise nach Beerdigungen zu essen gibt.

Begräbnis Tanz Büffelfleisch

Ein Gong ertönt und die Totenmesse beginnt. In Indonesien ist der Islam die wichtigste Religion, doch die Bewohner in Tana Toraja sind schon vor Jahrzehnten zum Christentum übergetreten. Die meisten leben jedoch nach animistischen Glauben. Nach einer Stunde christlicher Messe, ich vertrete mir in der Zwischenzeit etwas die Füße, verabschiedet sich der Priester und die jahrtausende alten Bräuche werden fortgesetzt. Der Sarg wird vor die Hauseingangstür aufgestellt und die engste Familie empfängt Gäste. Es herrscht ein Kommen und Gehen, Festtagsstimmung.

Begräbnis Tana Toraja

06.06.2014: Begräbnis in Tana Toraja – Büffelschlachtungen – Tag 2

Wir starten um 7 Uhr früh und ich fahre mit meinem Guide Astor nochmals zur gestrigen Begräbnisstätte. Heute werden Büffel geschlachtet. Es ist sozusagen der Hauptakt der Begräbniszeremonie, denn die wertvollen Wasserbüffel werden nur zu Begräbnissen getötet und die Anzahl der Tiere gibt den sozialen Status der Familie wieder. Vor einigen Jahren, so erzählt mir Astor, wurden alleine bei einer Beerdigung insgesamt 200 Büffel geschlachtet. Die Familie, bei deren Begräbnis ich zu Gast bin, gibt sich bescheidener. Es werden sieben Tiere auf den Platz geführt. Wir sitzen alle in unseren Logen am Boden.

Wasserbüffel Sulawesi

Plötzlich entwischt ein Bulle nur wenige Meter vor mir. Wir springen alle auf, Panik macht sich breit, die Teegläser fliegen durch die Luft. Der Büffel rennt den Hang hinunter und ist außer Sichtweite. Außer dem Schrecken und ein paar blaue Flecken ist das nochmals gut ausgegangen. Die Menge beruhigt sich wieder, die Stimmung bleibt aber angespannt.

Begräbniszeremonie Büffelschlachtung

Der erste Schlächter bindet einen Wasserbüffel in der Mitte des Platzes fest. Genau in dem Moment verschwindet die Sonne hinter eine Wolke, es wird düster und die Anspannung steigt. Mit einem gekonnten Schnitt schlitzt der Schlächter die Aorta des Büffels auf und das Tier verendet vor meinen Augen.

Begräbnis Büffelschlachtung Wasserbüffel Tana Toraja

Der Vorgang wiederholt sich und am Ende liegen sechs tote Büffel in einer riesigen Blutlache in der Mitte des Platzes. Der siebte läuft noch irgendwo frei in der Gegend herum. Jetzt beginnt das Häuten und Zerlegen der Tiere. Ich beobachte noch eine Weile das Treiben und besinne mich wieder darauf, dass ich hier nicht auf einem Schlachthof bin, sondern an einem Begräbnis auf Sulawesi teilnehme.

Wasserbüffel Toraja Land

07.06.2014: Rundfahrt im Tana Toraja Land – Sulawesi

Am dritten Tag in Tana Toraja erkunde ich die landschaftliche Schönheit dieser Region. Wir bleiben aber auch immer wieder an Felsengräbern stehen.

Häuser Toraja Rantepao
Kinder auf Sulawesi
Felsengraeber Sulawesi
Fototermin Tana Toraja

Reisterrassen Tana Toraja
Haus in Tana Toraja

08.06.2014: Auf einer Hochzeit in Sulaswesi

Am Vorabend habe ich mir ein Taxi organisiert und um 6 Uhr früh geht es los in Richtung Tentana. Die Fahrzeit ist mit 9-10 Stunden kalkuliert. Enge Kurven und viele Schlaglöcher lassen nur eine geringe Geschwindigkeit zu. Mein Fahrer stoppt am späten Vormittag plötzlich am Straßenrand. Eine Hochzeit ist hier im Gange. Ob ich hingehen möchte, fragt er mich. Ich überlege kurz, ob es nicht störend ist, wenn ein Fremder, ein Tourist mit komischer Outdoorbekleidung zu einer privaten Familienfeier geht. Der Fahrer ist mittlerweile aus dem Wagen gestiegen, also auf zur Hochzeit.  Am Eingang zum aufgestellten Festzelt steht eine Art Empfangskomitee Spalier. Alle sind sichtlich aufgeregt, als ich erscheine, ich eingeschlossen. Ein junger Mann winkt mir zu, dass ich eintreten soll. Aus den Lautsprechern dröhnt laute Musik.

Hochzeit auf Sulawesi

Ganz vorne im Zelt sitzen auf einer Tribüne das aufwändig geschmückte und gekleidete Brautpaar, flankiert von den Eltern und ein paar Kindern. Davor sind die Sitzreihen in einer Art Theaterbestuhlung aufgestellt und die Festgäste starren nun auf mich. Die schrillen Töne aus dem Lautsprecher verstummen, plötzlich stehen alle Leute, auch das Brautpaar, auf. Es herrscht Totenstille und alle Augen sind auf mich gerichtet. Ich atme einmal tief durch, jetzt nur nichts falsch machen. Soll ich mich hinsetzen, die Festgäste begrüßen oder das Brautpaar? Dieses steht wie ein Königspaar vorne auf der Bühne. Darf ich sie überhaupt ansprechen? Dann schüttle ich einfach die ersten Hände und das Eis ist somit gebrochen. Die Freude über meinen Besuch ist sichtlich groß, und die Hochzeitsgäste beginnen wieder plaudern. Viele wollen sich mit mir fotografieren lassen und letztendlich betrete ich das Podest und wünsche Braut und Bräutigam alles Gute. Natürlich will der Hochzeitsfotograf ein gemeinsames Foto mit dem seltsamen Gast.

Hochzeitsfoto Hochzeit Essen Sulawesi

Ich bekomme noch ein schmackhaftes Reisgericht, vielleicht sogar das beste Essen bisher auf meiner Reise. Vielleicht ist mein Fahrer auch nur deswegen hier stehengeblieben? Auch ihm wird Essen angeboten. Ich gehe zum Abschied nochmals auf die Bühne um mich bei den Brautleuten zu bedanken und zu verabschieden. Wieder wird es mäuschenstill und alle erheben sich. Nach vielen weiteren Fotos winken und lachen mir alle zum Abschied nach. Bei der Weiterfahrt stelle ich mir in Gedanken vor, wenn bei einer Hochzeit in Österreich plötzlich ein Gast aus einem fremden Land in unpassender Kleidung und ohne Geschenk auftaucht, würden wir ihn auch so herzlich empfangen?

Hochzeit auf Sulawesi

Am späten Nachmittag kommen wir in einen Stau. Die anderen Reisenden sind aus ihren Autos ausgestiegen und sitzen auf der Straße. Neben der Straße sind kleine Verkaufsbuden. Es dürfte hier wohl öfters Stau geben. Und richtig, die Straße wird hier täglich für 3 Stunden wegen Bauarbeiten komplett gesperrt. Dabei darf man nicht vergessen, dies ist die wichtigste Verbindungsstraße auf der Insel, der sogenannte Sulawesi Highway.

Stau auf Sulawesi Flughunde

Doch kein Verkehrshubschrauber kreist über uns, auch verteilt das Rote Kreuz kein Wasser 😉 Man nimmt das ohne Ärger zu Kenntnis, setzt sich an die Straße und wartet. Begleitet mit vielen „Hello Mister“-Rufen spaziere ich entlang der Straße. Ich fotografiere Flughunde, die auf dem Weg zu einem Restaurant sind, um dort verspeist zu werden. Ein stolzer Besitzer eines Hahnes streichelt sein Haustier. Ein Gruppe Schüler übt mit mir ihr schlechtes Englisch. Die Wartezeit vergeht wie im Fluge und nach 12 Stunden Fahrt erreiche ich bei Sonnenuntergang mein nächstes Quartier. Der Fahrer verabschiedet sich und fährt die Nacht über noch den gesamten Weg retour.

Schüler in Sulawesi Hahn auf Sulawesi

09.06.2014: Ndano Towale Resort auf Sulawesi

Direkt am Poso-See liegt das Dolidi Ndano Towale Resort. Die kleine Anlage bietet vier Bungalows und ein ausgezeichnetes Restaurant. Als einziger Gast genieße ich die Ruhe und Stille. Ich finde endlich Zeit die vielen Eindrücke der letzten Tage nochmals durch den Kopf gehen zu lassen. Mit einem Kanu paddle ich bei Sonnenuntergang noch auf dem See herum und freue mich auf die nächsten Tage.

Resort am Poso See
Orchidee Sulawesi
Dolidi Ndano Towale
Poso See in Sulawesi
Kanu am Poso See

10.06.2014: Ampana – Ausgangspunkt für die Togian Islands

Das Dolidi Ndano Towale Resort organisiert mir den nächsten fünfstündigen Transport zur nächsten Stadt. Da es auf dem Weg wieder eine dreistündige Sperre gibt, starten wir wieder zeitig um 6 Uhr früh um noch vorher diesen Abschnitt passieren zu können.

Marina Cottages Ampana Palme auf Sulawesi

Die Stadt Ampana liegt direkt am Meer, und auch meine Unterkunft, die Marina Cottages, sind direkt am Meer. Ich bleibe nur eine Nacht, denn die nächsten Tage geht es auf die abgelegenen Togian Islands. Ich habe Zeit mein Gepäck durchzusehen und entdecke, dass meine Sonnenkappe fehlt und die Batterien meiner Taschenlampe zu Ende gehen. Beide Utensilien scheinen mir sehr wichtig. Die Kappe brauche ich als unverzichtbaren Schutz gegen die Tropensonne bei Bootsfahrten und da es die nächsten vier Tage keinen Strom geben wird, scheinen mir Ersatzbatterien ebenfalls wichtig.

Ampana Taxi in Ampana

Ich gehe die Strasse in Richtung Ortsmitte, die rund 3 km vom Hotel entfernt liegt. Die Suche nach einer Kappe gestaltet sich als schwierig, ich finde aber schlussendlich einen geeigneten Kopfschutz aus billigem Synthetic. Die Batterieverkäuferin zeigt ihrem kleinen Jungen den seltsamen Einkäufer mit den Worten „big nose, big nose“ und zeigt auf mein Gesicht. Eine Pferdekutsche, die in Ampana als Taxi fungiert, bringt mich bei Sonnenuntergang zurück zur Unterkunft.

Sonnenuntergang Ampana

11.06.2014: Mit der Fähre zu den Togian Islands, Sulawesi

Ich nehme im Rumpf des Bootes Platz, das mich zu den Togian Islands bringen soll. Die Fähre ist vor allem ein wichtiger Versorgungslieferant für die auf den Inseln lebenden Bewohner. Der Boden des Schiffes wird mit unzähligen Schachteln und Säcken gefüllt.

Fähre Togian Island Fährenfahrt Togian Island

Mit einer Handkurbel werden die beiden Motoren gestartet, und von nun an versteht man sein eigenes Wort nicht mehr. Wir legen ab und der Kapitän lenkt gekonnt abwechselnd mit einem oder mit beiden Beinen die Fähre. Während die anderen Passagiere am Boden liegen und rauchen (manche äschern gleich direkt in den Bootsmotor hinunter), hocke ich am Boden und genieße die Aussicht.

Fähre nach Togian Island

Das Bootsinnere ist nur etwa 1,20 Meter hoch und nach meinem zweiten Zusammenstoß mit einem Holzbalken bleibe ich auf meinen Platz und hoffe die nächsten drei Stunden ohne Kohlenstoffvergiftung zu überleben. Wir machen Stopp bei einem Dorf auf einer Insel. Ein großer Teil der Waren wird hier entladen: Fliesen, Kleidung, Gemüse, Wasser, ein alter Fernseher und noch vieles mehr.

Togian Island Dorf Fähre Hafen

Extra für mich hält die Fähre direkt am Steg meiner nächsten Unterkunft für die kommenden vier Nächte, dem Togian Island Resort. Auf der Fähre war ich der einzige Tourist und auch im Resort bin ich der einzige Gast. Ich verspreche mir ruhige und erholsame Tage auf Togian Island.

Togian Island Togian Island Retreat

12.06.2014: Das Togian Island Resort – Sulawesi

Das Togian Island Resort liegt traumhaft schön gelegen an einem eigenen Sandstrand. Vom Steg aus  habe ich einen guten Überblick. Hier werde ich die nächsten Tage verbringen. Kein Internet, kein Handyempfang, Strom nur wenn der Generator an ist, keine Dusche, keine Klimaanlage; dafür weißer, puderfeiner Strand, Palmen, 28° C warmes Meerwasser, ein Korallenriff „direkt vor der Haustür“.  Zu erwähnen wäre dann noch der eigene kleine Zoo in meinem Bungalow: Spinnen, Kakerlaken, Ameisen, Käfer und eine Ratte, die die ganze Nacht am Dach und im Gebälk des Cottages herumläuft. Letztere beschuldige ich auch als Dieb für meine Chipsvorräte, aber natürlich fehlt mir der Beweis.

Togian Island Strand

Es ist schön, für ein paar Tage ohne westlichem Wohnstandard auskommen zu müssen (dürfen). Für mich ist das der perfekte Ort zum Abschalten oder um ein gutes Buch zu lesen. Dr. Tichy bereiste in den 70er Jahren Indonesien und berichtet in seinem Werk „Tau-Tau“ von seinen Erlebnissen.

Chalet auf Togian Island Krabbe Sulawesi

Die Köchin Sophie führt mit ihren Kindern eine wahre Gourmetküche. Täglich kommen frischer Fisch, Hühnercurry und selbstgemachte Frühlingsrollen auf den Tisch. Wer bereit ist, die paar Einschränkungen unserer gewohnten Lebensweise einzugehen, dem kann ich diesen idyllischen Ort nur empfehlen. Wie schon erwähnt, bin ich der einzige Gast in der Anlage.

Muschel auf Togian Island Strand Sulawesi

Wenn sich hier im Hochsommer bis zu 25 Touristen befinden (viele Taucher werden erwartet), dann könnte es aber hier doch schon etwas voll werden. Daher mein Tipp: im Juni verreisen. Man bekommt problemlos Zimmer und Transport und man muss sich nicht andauernd irgendwelche nervenden Travellergeschichten von anderen Rucksackreisenden anhören.

Togian Island Retreat

13.06.2014: Durch den Dschungel auf Togian Island

Heute geht es ab in den Dschungel. Mit Günther, so nennt er sich zumindest, tauche ich gleich hinter der Anlage in das Dickicht ein. Ein gut ausgetretener Weg lässt uns gut vorankommen. Die hohe Luftfeuchtigkeit treibt mir den Schweiß aus den Poren und das Insektenschutzmittel wird zur Freude der lieben kleinen Dinger quasi binnen weniger Minuten abgewaschen. Mit jedem Stich einer Steckmücke denke ich an das gefährliche Dengue-Fieber, dass es hier auf Sulawesi gibt, und gegen das es bis heute keine Schutzimpfung gibt.

Dschungelwanderung Togian Island

Viele bunte Schmetterlinge begleiten mich weiter durch den Urwald. Ameisen tun ihre Pflicht und Stabheuschrecken sitzen gut getarnt unter Blättern und schrecken mich.

Schmetterling auf Togian Island Stabheuschrecke Togian

Mir sticht ein grüner Ast in die Augen, ich bleibe kurz stehen und schon starre ich in die Augen einer grünen Schlange, die nur rund einen Meter von mir entfernt in den Ästen hängt. Ich rufe zu Günther, der schon weiter vorne ist „snake“! Er meint, er habe sie nicht gesehen, aber sie sei ungefährlich. Mit etwas Respekt fotografiere ich die Schlange. Ich nehme dann all meinen Mut zusammen und gehe in gebückter Haltung unter der Schlange durch. Zu Hause lese ich nach, es war eine Grüne Peitschennatter. Bei wie vielen Tieren bin ich schon dicht vorbeigegangen sein, ohne sie zu sehen?

Grüne Peitschennatter

Ich treffe bei der Wanderung zwei ältere Herren, die mit einfachen Mitteln Palmzucker produzieren.

Kokosnüsse

Nach etwa drei Stunden Fußmarsch gelangen wir in einen kleinen Ort. Begrüßt werde ich mit einem tropischen Regenguss, der etwas Abkühlung und Erfrischung bringt. Vom überdachten Marktplatz am Meer beobachte ich die im Regen spielende Kinder. Sie haben sichtlich ihren Spaß. Zurück im Resort erhole ich mich bei einer Flasche Bier. Plötzlich zittert die Erde für ein paar Sekunden. „Earthquake“ (Erdbeben) sagt Günther im Vorbeigehen. Was für ein Tag!

Tropischer Regenfall Dorf auf Togian Island

14.06.2014: Schnorcheln auf den Togian Islands

Mit einem Boot fahre ich heute Vormittag zu einem Korallenriff und entdecke mit Taucherbrille und Schnorchel die Unterwasserwelt. Meine Unterwasserkamera habe ich auf meiner Reise nicht dabei, so mache ich zur Erinnerung ein paar Wasserfotos mit meiner normalen Kamera vom Steg. Ein paar Korallen und Seesterne sind sogar auch so gut zu erkennen. Die Riffe sind zum Schnorcheln und Tauchen fantastisch.

Korallenriffe Togian
Korallen Sulawesi Seestern Sulawesi

Am Nachmittag nehme ich mir nochmals mein Buch zur Hand und lasse die Seele baumeln. Spätestens jetzt bin ich im  Urlaub angekommen.

Togian Island Retreat Hotel

15.06.2014: Von Togian Islands nach Lumuk

Mit einem gecharterten Boot verlasse ich heute Togian Island und fahre in 2,5 Stunden zurück nach Ampana. Mit einem Taxi setze ich die Reise entlang der Küste fort. Ich quere unzählige Palmenplantagen und erreiche am Abend die Stadt Lumuk.

Palmen Sulawesi
Ort auf Sulawesi
Straßenverkehr auf Sulawesi
Nach vier Nächten in dem einfachen Cottage ist das luxuriöse Aston Hotel der ideale Ort um mich wieder auf Vordermann zu bringen.

Aston Hotel Lumuk

16.06.2014: Von Lumuk nach Manado zum Pulisan Jungle Beach Resort

Auf dem einstündigen Flug von Lumuk nach Manado macht Kapitän Oliver die Routinedurchsage auf Englisch mit typisch deutschem Akzent. In der kleinen Propellermaschine befinden sich nur 20 Passagiere. Ich erkundige mich bei der Stewardess über die Nationalität des Piloten. Oliver kommt aus Zürich und ich wechsle mit ihm beim Aussteigen ein paar Worte. Er fliegt für eine indonesische Fluglinie, weil hier „auf Sicht“ geflogen wird, und das macht ihm mehr Spaß als mit dem Autopiloten.

Luwuk Sulawesi Flugticket Sulawesi

Am späten Nachmittag erreiche ich das Pulisan Jungle Beach Resort. Den letzten Kilometer geht es zu Fuß weiter. Freundlicherweise erwarten mich schon Gepäckträger für diese Strecke. Völlig abgeschieden steht diese kleine Bungalowanlage direkt an einem langen Sandstrand. Von meinem Bungalow  aus sind es nur wenige Meter bis zum Meer.

Pulisan Jungle Beach
Pulisan Beach Resort Pulisan Beach

17.06.2014: Tangkoko Nationalpark auf Sulawesi

Wir starten heute früh mit einem Motorboot bei starkem Wellengang zum Tangkoko Nationalpark. Nach 20 Minuten legen wir endlich an und mein Guide wartet bereits auf  mich. Gemeinsam geht es auf Entdeckungstour durch den Dschungel. Bereits 20 Minuten später stehe ich mitten in einer Gruppe von ca. 60 Makaken. Die Affen lausen sich gegenseitig, klettern auf die Bäume, springen wieder runter und laufen auf dem Boden weiter. Die Jungtiere spielen und messen ihre Kräfte mit Gleichaltrigen. Die ganze Gruppe streift langsam in Richtung Strand.

Makaken

Hier ist es auch etwas heller als im dichten Wald und das fotografieren der sich schnell bewegenden Makaken ist um einiges einfacher. Die Affen sind an Besucher gewöhnt und lassen sich von mir nicht stören. Nach rund zwei Stunden verlassen wir die Gruppe und wandern weiter.

Makaken Sulawesi Makake im Tangkoko Nationalpark

Mein Guide sucht mit seinem Fernglas die Baumkronen ab und zeigt auf ein braunes Knäuel. Für mich ist das Tier schwer auszumachen, aber nach längerem Hinsehen entdecke ich den Bärenkuskus. Diese Art der Beuteltiere gibt es nur hier auf Sulawesi und erinnert mich an die bekannteren Faultiere. Der Wind weht zeitweise ziemlich heftig und der Kuskus wird in großer Höhe hin- und hergeschaukelt. Mit seinen langen Vorderarmen hängt er festgeklammert in den Baumwipfeln und lässt sich davon nicht wirklich stören.

Bärenkuskus

Die Mittagspause verbringe ich am Strand, wo Jugendliche mit einer Harpune fischen gehen. Der Fang wird gleich am Strand gegrillt.

Kinder beim Fischen Fischfang Sulawesi

Eine weitere Attraktion im Tangkoko Nationalpark ist der Hornvogel. Wir hören ihn von weitem, das heißt mein Guide weiß den Laut zu deuten. Endlich bekomme ich den Vogel an einer lichten Stelle auf einem Ast zu Gesicht.

Hornvogel Sulawesi

Auf dem Rückweg zum Strand, es wird bereits etwas dunkel, leuchtet mein Guide mit einer Taschenlampe andauernd in den Spalt hohler Bäume. Was sollte es noch zu sehen geben? denke ich. Das erste Mal in meinem Leben erblicke ich dann einen Tarsir. Ein nur faustgroßes Tier mit im Vergleich zum Körper riesigen Augen starrt mich an. Man nennt die Tiere auch Koboldmaki. Sie bekommt man nur in der Dämmerung und in der Nacht zu sehen.

Tangkoko Nationalpark Tarsir im Tangkoko Nationalpark

18.06.2014: Fahrt durch die Minahasa Region

Mit dem Fahrer Rudi erkunde ich heute die Minahasa Region. In der Ortschaft Sawangan stoppe ich beim Taman Purbakala Waruga Waruga. Auf diesem Friedhof stehen über 140 Steinsarkophage, in denen die Toten in hockender Position bestattet wurden. Die dachförmigen Deckel sind oft verziert und manche Sarkophage sollen über 1000 Jahre alt sein. Daneben befindet sich ein neuer Friedhof, auch hier haben die Gräber zum Teil ein Dach, aber nur aus Wellblech.

Taxi Sulawesi Taman Purbakala Waruga Waruga

Mit dem Auto geht es nun den Hang eines Vulkanes nach oben. Den Krater des Gunung Mahawu kann man nach einem kurzen Fußweg über Treppen einsehen.

Vulkan Gunung Mahawu Sulawesi

Am Linow See sieht man schon von weitem Dampf in die Höhe steigen. Schwefel steigt empor, ein Zeugnis der noch aktiven vulkanischen Tätigkeit in diesem Gebiet. Am Ende des langen Tages führt mich die Fahrt noch entlang des Tondano Sees, wo am Ufer viele Familien Fischzucht betreiben. Die Menschen leben auf dem Wasser und die Auswahl an Fischrestaurants ist groß. Hier tummeln sich vor allem am Wochenende die Bürger der Stadt Manado.

Linow See Tondano See

19.06.2014: Der große Markt von Tomohon

Das kleine Städtchen Tomohon ist in erster Linie wegen seines Marktes bekannt. Am Ortseingang steht in der „blessing city“, einer luxuriösen Enklave, die viertgrößte Jesusstatue der Welt. Eine Antenne ziert sein Haupt und der Umhang sieht Flügeln ähnlich. Ein seltsamer Anblick, der so gar nicht in die Welt von Sulawesi passt. Die Statue ist irgendwie fehl am Platz. Die christlichen Missionen sind auf Sulawesi sehr präsent und alle paar hundert Meter steht am Straßenrand eine Kirche von den verschiedensten christlichen Glaubensrichtungen.

Tomohan Blessing City

Ich starte meinen Rundgang auf dem Markt von Tomohon. Obst, Gemüse und allerlei Krimskrams werden angeboten. Fische aus dem nahegelegenen See genauso wie Thunfisch und Makrelen aus dem Meer.

Tomohon Markt Fischmarkt Tomohon

In der Fleischabteilung muss ich erstmal schlucken. Auf der Theke liegen tote Hunde, denen das Fell mit Bunsenbrenner abgefackelt wurde. Hunde gelten in dieser Gegend als Delikatesse. Daneben stehen große Käfige mit den noch lebenden Tieren. Man kann sich als Käufer einen Hund aussuchen, der dann gleich mit einem Holzknüppel getötet wird.

Hunde Tomohon Markt

Weitere exotische Leckerbissen sind Flughunde und Ratten und  wie wäre es mit einem Steak der Riesenpython?

Gegrillte Ratten Riesenpython

20.06.2014: Manado, die zweitgrößte Stadt auf Sulawesi

Manado ist die zweitgrößte Stadt auf Sulawesi und das wirtschaftliche Zentrum des Nordens. Manado ist moderner, offener und viel lebendiger als das südliche Makassar, das ich zu Beginn meiner Sulawesireise besucht habe. Ich besichtige zwei chinesische Tempel und auch am letzten Tag meiner dreiwöchigen Reise werde ich von Kindern, wie auch von Erwachsenen gefragt, ob sie mich fotografieren dürfen.

Manado Tempel Manado

Mit den Englischkenntnissen der Kinder ist es nicht weit her, aber mit Gesten und ein paar Wörtern indonesisch reicht es aus, um zu scherzen und zu lachen. Ein 13-Jähriger nimmt allen Mut zusammen und kommt auf mich zu um mir ein paar Fragen zu stellen. Er hält mir ein Diktafon unter die Nase und liest mir ein paar Fragen auf Englisch von seinem Notizblock ab: What is your name, Sir? How many days are you in Manado? Nach dem Interview gibt es noch ein gemeinsames Foto, das wohl als Beweis für die Schule gemacht wird. Die Mitschüler gratulieren dem Mutigen und er ist stolz, seine Aufgabe gewissenhaft erfüllt zu haben.

Manado Chinesischer Tempel Reisedoktor Manado

So endet meine Reise auf Sulawesi mit den gleichen Eindrücken wie zu Beginn. Ein Land mit freundlichen und herzlichen Menschen. Ein Regenbogen verabschiedet mich am Flughafen. Auf Wiedersehen, Sulawesi.

Sulawesi Garuda Indonesia