Reisedoktor

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Franz Roitner

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Blogbeiträge nach Ländern

Mit einem Mazda CX-3 durchs Ötscherland

Raus aus der Stadt, hinaus aufs Land. Mit dem Mazda CX-3 bin ich die nächsten zwei Tage im Ötscherland unterwegs. Keine zwei Stunden von Wien entfernt stehe ich am Lunzer See. Der Frühling kämpft erfolgreich gegen den Winter an. Eigentlich wollte ich Eislaufen gehen, aber ich bin zu spät dran. Die Bootsvermietung hat Ende Februar natürlich auch noch nicht offen.

Lunz am See Lunzer See

Dafür ist es extrem ruhig und idyllisch. Ich fahre hinauf zum Maiszinken Lift. Dieser hat den Kampf gegen den Frühling aufgegeben. Der Schlepplift steht still. Eine dünne Schneeschicht bedeckt die Wiese. Macht nichts, Skifahren gehört sowieso nicht zu meinen Hobbies. Ich gehe lieber Wandern.

Maiszinken Lift

Am Ostende des Lunzer Sees stelle ich meinen Mazda ab und marschiere mit den Wanderschuhen weiter, denn wandern „tut gut“.  Ich treffe auf den Mariazellerweg. Der Pilgerweg führt knapp 160 km von Linz bis nach Mariazell. Pilger treffe ich keine, dafür ist der Frühling doch noch zu weit weg. Ich bestaune das Schloss Seehof, wer hätte gedacht, dass sich hier so ein großes Anwesen befindet.

Mariazellerweg Schloss Seehof

Über leere Straßen kurve ich entlang des glasklaren Ois nach Lackenhof.

 Ois Allradwandern mit dem Mazda CX-3

Ich will hoch hinaus. Mit dem Sessellift fahre ich hinauf zum Ötscher Schutzhaus. Hier oben ist noch tiefster Winter. Die Skifahrer ziehen ihre Bahnen. Für Fußgeher wie mich ist es extrem glatt.

Ötscher Lift Ötscher Schutzhaus

Von der Bergstation taste ich mich langsam den kurzen Weg hinunter in die warme Stube. Linsen mit Speck und Knödel, Schweinsbraten, Rindsragout und Spaghetti Bolognese stehen zur Auswahl. Ein paar Minuten später steht schon ein Schweinsbraten vor mir auf dem Tisch. Ein paar Minuten später ist er dann auch schon weg. Die frische Luft macht hungrig.

Schweinsbraten

Nach einem kurzen Abstecher zum Erlaufsee lande ich in Mariazell. Die Basilika ist der wichtigste Wallfahrtsort in Österreich. Ich muss zugeben, ich bin das erste Mal in meinem Leben hier. Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht katholisch bin? Die Basilika besuche ich natürlich trotzdem. Fotografieren ist im Inneren der Kirche streng verboten.

Mit dem Geschäftemachen sieht es aber nicht so streng aus. Verkaufskörbe mit DVDs vom Papstbesuch zum Sonderpreis stehen überall in der Basilika. Ich denke an das Zitat von Jesus: „Das Haus meines Vaters soll ein Bethaus sein, Ihr habt eine Räuberhöhle daraus gemacht“.

Mariazell

Vor der Kirche werden ebenfalls Wallfahrtswaren angeboten. Wie wäre es mit einem Segensdoserl oder mit Kinderschutzengeln? Das Geschäft mit den Pilgern scheint kein schlechtes zu sein.

 

Wer nicht wegen dem Glauben nach Mariazell kommt, dann wahrscheinlich wegen der Konditorei Pirker. Gleich am Hauptplatz gibt es eine Filiale mit sehr guten Kaffee, Kuchen und Lebkuchen aus der hauseigenen Lebzelterei. Wer zuviel davon nascht, dem wird in der Apotheke zur Gnadenmutter mit den Mariazeller Magentropfen geholfen.

Mariazeller Magentropfen Apotheke zur Gnadenmutter

Mitten im Ort von Mariazell startet eine Seilbahn auf die Bürgeralpe. Genau richtig zur Mittagszeit komme ich oben an und spaziere gemütlich zur Edelweiss-Hütte. Die Sonne verdrängt die Wolken und es wird richtig warm. Zeit für das erste Gastgartenbier (natürlich alkoholfrei) im Jahr 2017.

Ötscher Blick Edelweisshütte
Edelweisshütte Gastgartenwetter

Die Ötscher-Panoramastraße führt über viele Kehren. Immer wieder kann ich einen Blick auf den beschneiten Ötscher werfen. Von der Straße aus starten Wanderwege in die Umgebung. Schneeschuhe sollte man haben, dann könnte ich hier weiter wandern. So kehre ich nach kurzer Zeit mit nassen Socken zum Auto zurück. Gut, dass mein Mazda die richtigen „Winterschuhe“ an hat.

Mazda CX-3

Das Allradwandern wurde von Mazda Austria unterstützt. Vielen Dank.