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Franz Roitner

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Der Tempel von Luxor

Ich starte heute um 8 Uhr früh um den Tempel von Luxor zu besichtigen. Um diese Zeit ist es etwas kühler, zumindest liegen die Temperaturen unter 30°C. Ich stehe am Eingang vor dem rund 3400 Jahre alten Luxor-Tempel.

Tempel von Luxor Säulen im Tempel von Luxor

Vor knapp über 200 Jahren war diese Tempelanlage noch großteils mit Nilschlamm bedeckt. Die Ägypter wussten damals nicht, welche Schätze unter ihnen lagen. Auf den alten Mauern wurde zufällig eine Moschee gebaut, die heute viele Meter über dem Tempelboden fehl am Platz scheint.

Luxor Tempel Moschee im Tempel von Luxor

Obelisk vor dem Tempel von Luxor
Zwei Obelisken aus Rosengranit standen einst vor diesem prächtigen Bauwerk. Der Östliche steht noch an seiner ursprünglichen Stelle, der Westliche schmückt seit 1836 den Place de la Concorde in Paris. Die Franzosen unter der Führung von Napoleon waren im Jahre 1798 in Ägypten eingedrungen. Mit den Soldaten kamen auch viele Wissenschafter, die sich für die damals noch unbekannte ägyptische Antike interessierten. 1798 gilt als offizielles Datum, an dem die Ausgrabungen in Ägypten begannen.

Heute noch wird in Ägypten gesucht, gegraben und gefunden. Man schätzt, dass erst etwa 25% der ägyptischen Altertümer entdeckt und freigelegt wurden. Erst seit 2010 ist die 2,7 km lange Sphingenallee restauriert, die den Luxur-Tempel mit dem Tempel von Karnak verband. Vor wenigen Jahren befanden sich hier noch Häuser und städtisches Leben. Nach und nach wurde die 76 Meter breite Prachtstrasse freigelegt und über rund 650 Sphingen mit Menschen- und Widderköpfen entdeckt.

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Sphingenallee in Luxor Sphingen in Luxor