Reisedoktor

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Franz Roitner

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Arequipa – die weiße Stadt in Peru

Das Zentrum von Arequipa liegt um den Hauptplatz Plaza de Armas. Prägendes Gebäude ist die Kathedrale, die ich gestern Abend schon in voller Beleuchtung von außen gesehen habe.  Bei Tageslicht wirkt die Kirche genauso imposant und auch innen gibt es einiges zusehen. Der Marmoraltar stammt aus Italien, die Orgel (angeblich die größte in Südamerika) kommt aus Belgien. Interessant ist das angeschlossene  Museum, wo viele wertvolle Kunstschätze aus Silber und Gold ausgestellt sind. Am Dach der Kathedrale besichtige ich die Kirchenglocken und habe einen guten Blick über den Stadtplatz.

Kathedrale in Arequipa Arequipa Kathedrale

Der Plaza de Armas ist an den restlichen drei Seiten mit Säulenarkaden gesäumt. Im ersten Stock befinden sich viele Restaurants und Bars, wo ich später einen Kaffee mit Blick auf die Kathedrale einnehmen kann. Der Großteil der alten Gebäude im Zentrum ist aus weißem Tuffstein errichtet, deshalb wird Arequipa auch „die weiße Stadt“ genannt.

Arequipa galt seit der Gründung der Spanier im Jahre 1540 als wohlhabende und reiche Stadt. Die alten prunkvollen Gebäude um den Hauptplatz zeugen von der damaligen Zeit. Die Innenstadt gefällt mir persönlich sehr gut und hat unglaublich viel Flair. Bewegt man sich jedoch weiter stadtauswärts so merke ich sehr bald, dass der Großteil der Stadtbewohner nicht diesen Wohlstand teilt und in sehr armen Behausungen lebt.

Peru Arequipa

Als nächster Programmpunkt ist das Santa Catalina Kloster angegeben. Es wurde 1580 errichtet und gilt als die einzige Klosterstadt der Welt. In dem gesamten Gebäudekomplex hatten viele Nonnen ihr eigenes Haus mit eigener Dienerin.  Nach der Führung  spaziere ich nochmals alleine durch die alten Räume und Gassen des abgeschotteten Klosters. Erst seit 1970 ist Besuchern der Zugang zum Kloster gestattet.

Santa Catalina Kloster, Peru Santa Catalina Kloster Arequipa